Aktuelles aus den drei Gemeinden

Neue Spendenaktion der bildungsfreun.de zugunsten des Bildungsfonds Südafrika. Gutes tun und weiterschenken ...[...mehr]

Corona lehrt uns (mal wieder), dass ein Virus sich nicht an Planungen hält, die Menschen machen. Aufgrund der aktuellen Situation mit den immer weiter steigenden Infektionszahlen werden die Planungen [...mehr]

Zum Abschluss der diesjährigen Passionsandachten treffen wir uns um 18 Uhr am Brunnen im Kloster Garten in Kloster Oesede.[...mehr]

Statt einer Passionsandacht an einem fixen Ort zu einer fixen Uhrzeit, können wir uns flexibel auf den Weg machen. Ein spannende "Schatz-Suche" nicht nur für Kinder, Jugendliche und Familien.[...mehr]

Wir wollten keine Termine veröffentlichen, die vielleicht beim Erscheinen schon bereits nicht mehr aktuell sind, deswegen erscheint die Frühjahrs-Ausgabe der KONTAKTE dieses Mal erst kurz vor Ostern.[...mehr]

Diesen Freitag starten wir mit den Passionsandachten an anderen Orten. Um 18 Uhr treffen wir uns am Parkplatz vom Friedhof in Holzhausen.[...mehr]

Am Sonntag, 7. März gibt es um 11 Uhr den ersten Videokonferenz-Gottesdienst in unseren Gemeinden. SCHNELL die Zugangsdaten anfordern![...mehr]

2019 gab es sie zum ersten Mal und auch dieses Jahr wird es wieder Impulse zur Passionszeit an anderen Orten geben. Immer freitags ...[...mehr]

Am ersten Freitag im März wird traditionell der ökumenische Weltgebetstag gefeiert. In diesem Jahr wählten Frauen aus Vanuatu das Motto: Worauf bauen wir?[...mehr]

Am Aschermittwoch, dem 17. Februar 2021, beginnt die aktuelle Fastenaktion der evangelischen Kirche „7 Wochen Ohne“. Sie steht unter dem Motto „Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden“. [...mehr]

Im Moment scheint vieles anders und ungewohnt. Wie schön, dass es auch in diesem Jahr eine Jahreslosung gibt.[...mehr]

So wie im jeden Jahr feiern wir die 'Woche zur Einheit der Christen' mit einem ökumenischen Gottesdienst. In diesem Jahr natürlich etwas anders.[...mehr]

Bei den Gottesdiensten hat es einige Änderungen gegenüber den Angaben in den Weihnachts-KONTAKTEN gegeben.[...mehr]

Diese Aussage Davids kommt Vikar Jan-Hendrik Eggers in den Sinn, als er sich Gedanken zum Jahreswechsel macht.[...mehr]

Wie traditionell üblich soll es auch in diesem Jahr einen gemeinsamen Jahresabschluss-Gottesdienst der katholischen und evangelischen Gemeinden in Georgsmarienhütte geben.[...mehr]

Was der Mensch sät, das wird er auch ernten!

Es war bislang ein wunderbarer Sommer in unserem Land. Gut, manchmal war es ein wenig zu heiß. Und ein bisschen mehr Regen hätte Feld und Garten auch nicht geschadet. Auf jeden Fall haben wir Heizkosten gespart. Das wird nicht mehr lange so bleiben. In wenigen Wochen werden wir unsere Heizungen wieder brauchen. Und das könnte in diesem Jahr schlimm werden. Vor allem könnte es auch für viele sehr teuer werden. Die Energiepreise sind in den letzten Monaten seit dem schrecklichen Krieg in der Ukraine um das drei bis vierfache gestiegen. Dann werden wir in Deutschland und in Europa einen hohen Preis dafür zahlen, dass wir einem Land beistehen, das so brutal überfallen worden ist. Persönlich bin ich davon überzeugt, dass wir als Land diesen Preis zahlen müssen, auch wenn es viele hier bei uns hart treffen könnte. Wir müssen der Ukraine helfen und beistehen. Wie viel mehr haben die Menschen in der Ukraine schon jetzt verloren und zu leiden! Was Präsident Putin und die Herrschenden in Russland mit der Ukraine machen, war schon über Jahre zutiefst verlogen. Jetzt ist daraus ein furchtbares Verbrechen geworden. Für seine Großmachtfantasien überfällt Putin sein Nachbarland wie vorher schon andere Länder. Kinder, Frauen und Männer werden in diesem sinnlosen Krieg getötet, Städte und Dörfer vollkommen zerstört und Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Putin will die Menschen beherrschen ohne jede Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung. Es ist gut, dass die Länder Europas bislang zusammen mit den USA diesem aggressiven Machtstreben Putins nicht tatenlos zugesehen haben. Mit bisher nicht gekannten Wirtschaftssanktionen gegen Russland und Waffenlieferung an die Ukraine soll Putin zum Einlenken gezwungen werden. Bislang ohne großen Erfolg. Vielmehr werden wir selbst in den kommenden Monaten durch die dramatische Reduzierung der russischen Gaslieferungen die Folgen dieses Krieges für unsere Wirtschaft und unser eigenes Leben zu spüren bekommen.

 

Wie oft denke ich: „Gott, steh uns bei“, wenn ich die Nachrichten höre oder sehe. Wie kommen wir raus aus dieser Krise? Wie kann der sinnlose Krieg endlich beendet werden? Wir schaffen das nur, wenn wir in Gottes Geist denken und handeln. Jesus sagt: „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden.“ (Mt 5,6) Für mich ist es gerecht, wenn sich ein Land gegen einen brutalen und völkerrechtswidrigen Überfall wehrt und seine Freiheit verteidigt. „Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein“, hatte die Ökumenische Versammlung der Kirchen 1948 als Erfahrung aus dem 2. Weltkrieg proklamiert. Das „soll“ gilt bis heute grundsätzlich und ist für Christ*innen ein Auftrag. Aber das Wort „grundsätzlich“ schließt nicht aus, dass Situationen eintreten können, in denen es das Recht gibt, die Wiederherstellung eines Friedens in Gerechtigkeit mit begrenzter Waffengewalt zu erreichen. Wenn gemordet wird, darf man nicht tatenlos zusehen, sondern muss etwas dagegen tun. Der Staat hat die Aufgabe, den Frieden, das Recht und die Gerechtigkeit mit rechtserhaltender Gewalt wiederherzustellen. Aber es rechtfertigt für mich nicht den Krieg als legitimes Mittel für Konflikte an sich. Andererseits glaube ich fest daran, dass Gott auf der Seite der Gerechten steht. Der Apostel Paulus hat das einmal wunderbar in seinem Brief an die Galater beschrieben: „Täuscht euch nicht! Gott lässt keinen Spott mit sich treiben. Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.“ (Gal 6,7) Darum säen wir und sorgen uns um Gerechtigkeit, so gut es geht und soweit unsere Kräfte dafür ausreichen. Und wir nehmen auch in Kauf, dass wir vielleicht leiden müssen. Das Gerechte muss siegen. Dafür können wir eintreten und Menschen Gutes tun: Schulter an Schulter und Hand in Hand mit den Menschen in der Ukraine und hier bei uns.


Ihr Hannes Meyer-ten Thoren

Superintendent Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte