Aktuelles aus den drei Gemeinden

Wir laden Sie herzlich ein zum Open Air Gottesdienst.[...mehr]

Wir laden Sie herzlich ein am 21.Mai 2023 um 17:00 Uhr in der Auferstehungskirche.[...mehr]

Ein kleiner Bericht zur Osternacht am 09.04.2023.[...mehr]

Wir möchten Ihnen personelle Veränderungen im Kirchenvorstand mitteilen.[...mehr]

Karwoche und Ostertage[...mehr]

von Angela und Friedrich Köster

am 31. März 2023 um 20.00 Uhr in der LutherHütte[...mehr]

Interessanter Vortrag in der LutherHütte

Sonntag 5. März 2023

Sonntag 29. Januar 2023 17 Uhr[...mehr]

Einen Monat vorm Weltgebetestag bekommen wir Einblicke in das diesjährige Weltgebetstagsland Taiwan. Mit interessanten Informationen und Bildern und der einen oder anderen landestypischen Köstlichkeit[...mehr]

Während eines ökumenischen Gottesdienstes am 15. Januar 2023 in der Luther-Kirchengemeinde in Georgsmarienhütte bedankten sich die Vertreter*innen des Caritas-Stiftungsfonds Horizont, der DiakonieStif[...mehr]

So wie im jeden Jahr feiern wir die 'Woche zur Einheit der Christen' mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem Neujahrsempfang.[...mehr]

Im Rahmen der ökumenischen Woche zur Einheit findet in diesem Jahr auch wieder ein Frauennachmittag statt.[...mehr]

von Angela und Friedrich Köster

Angedacht

Mit letzter Kraft wirft sich Natalie Armbruster mit ihren Langlaufskiern ins Ziel. Bei den Olympischen Spielen in Italien hat sie alles gegeben, um eine Medaille zu gewinnen. Voller Spannung ob des Zieleinlaufes schaue ich auf den Fernseher. „Das ist doch langweilig“, sagt meine Frau da, „das ist doch eine sinnlose Quälerei! Immer nur geradeaus um die Wette zu fahren“.

Ich halte inne. Im Grunde hat sie recht. Ob im Stadion immer im Kreis zu laufen oder auf Skiern durch den Wald zu hechten. Das ergibt eigentlich keinen Sinn. Und viel Geld lässt sich selbst für die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler bei Olympia auch nicht verdienen. Von einer Bobpilotin höre ich, dass sie selbst erstmal 50000 Euro zusammen bekommen muss, um halbwegs durch die Saison zu fahren.

Allerdings: Kommt es uns im normalen Leben nicht auch manchmal so vor, als ob gerade die schweren und anstrengenden Seiten des Lebens sinnlos seien? Dass es oft ewig nur im Kreis oder schier unendlich öde geradeaus zu gehen scheint? Im persönlichen Kampf mit Krankheit und Leiden kann ebenso die Frage nach einem Grund, einem Sinn dafür zu Tage treten. Wir suchen nach Erklärungen, verzweifeln an dieser Frage oder sehen auch in der schwersten Lebenskrise immer noch einen positiven Zweck.

Mitten in der Passionszeit geht der Blick in unserer Kirche genau auf diese schweren Phasen unseres Lebens. Darauf, dass unsere Leiden zum Leben gehören. Mit Jesus auf dem Weg in Richtung Ostern zu sein, heißt für mich darum, mit in die Sinnlosigkeit und in die Tiefe der menschlichen Lebenswege zu steigen, die Trauer und den Schmerz nicht zu verdrängen. Gott selbst ist diesen Weg mit uns gegangen – durch seinen Sohn ist er bei uns, gerade wenn sich unser Leben im Kreis dreht und wir in schweren Stunden auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind.

Ich wünsche Ihnen allen einen besinnlichen Weg durch die Passionszeit zum Osterfest.

Ihr Nils Donadell