Aktuelles aus den drei Gemeinden

Saitenspringer-Band

Für das Kinder- und Jugenshospiz „Joshuas Engelreich“ am 9. November[...mehr]

15.September 2019 11 Uhr[...mehr]

Erntedankgottesdienst 6. Oktober 2019 11 Uhr[...mehr]

Freitags 16 Uhr Auferstehungskirche Kloster Oesede[...mehr]

Vom 25. bis 27. Oktober[...mehr]

Donnerstag, 29. August | 18 Uhr | Bad Laer, Thieplatz. Gemeinsam Essen in angenehmer Gesellschaft an einem lauen Spätsommerabend in schönem Ambiente und gleichzeit noch etwas für andere tun. Bist du d[...mehr]

Derzeit findet wieder die jährliche Konfirmandenfreizeit auf der schönen Insel Borkum statt. Die Teamer und Hauptamtlichen haben im Voraus ein tolles Programm für die Konfirmanden zusammengestellt. [...mehr]

am 23.Juni im Gemeindehaus der Auferstehungskirche[...mehr]

Gemeinsam eine Partie Rommé oder Scrabble spielen, oder ...[...mehr]

Am 15.Juni 19 Uhr und 16.Juni 10 Uhr[...mehr]

Tag der offenen Tür am 27.04.19 - ein voller Erfolg[...mehr]

Haus der kleinen Füße sucht eine Sozialassistentin und eine Vertretungskraft[...mehr]

Gemeinsam eine Partie Rommé oder Scrabble spielen, oder ...[...mehr]

Tischabendmahl Gründonnerstag

Gründonnerstag in der Auferstehungskirche Kloster Oesede[...mehr]

Jeweils 6.30 Uhr in der Lutherkirche mit anschließendem Frühstück[...mehr]

Wofür soll ich dankbar sein?

Jan-Hendrik Eggers

Jan-Hendrik Eggers

Liebe Leserinnen und Leser, wofür soll ich dieses Jahr dankbar sein? Das frage ich mich angesichts der Corona-Krise, die unser Leben nach wie vor in zahlreichen Bereichen beeinflusst und uns einschränkt. Abstandsregeln, Hygieneregeln, beschränkte oder abgesagte Großveranstaltungen wie das Stadtjubiläum oder der Kirmes hier in Georgsmarienhütte, Beschränkungen der Gruppengröße, fehlender Gesang in den Gottesdiensten und abgesagte Chorproben. Einerseits ist es für mich verständlich, dass so gehandelt wurde. Andererseits empfinde ich es weiterhin als Einschränkung meines Lebens. Wofür also kann ich dankbar sein? Die Antwort darauf finde ich im Erntedankfest. Mir fällt auf: Bei allen Einschränkungen, über die ich mich regelmäßig beklage, übersehe ich fast das, woran es selbst im sog. Lockdown keinen Mangel gab. Wo die Supermärkte regelmäßig fast beschwichtigend auf die verängstigten Bürger eingeredet haben, dass die Versorgung mit Lebensmitteln sichergestellt ist. Von Äpfeln, Birnen, Erdbeeren, Weintrauben, Fleisch, Brot, Brotaufschnitt und - aufstrich bis hin zu den vielen Sorten Gemüse. Vor Corona war das fast schon selbstverständlich und normal. Gedanken daran, dass es anders sein könnte, bestanden eher im Hinterkopf. Aber besonders jetzt in Coronazeiten werde ich mir bewusst, wie besonders eine gesicherte Lebensmittelversorgung ist. In einer Zeit, wo Restaurants, Gaststätten und Imbisse auf Sparflamme fahren müssen und Besucherlisten und Mundschutz eine neue Normalität erzeugen, weiß ich mehr denn je eine geregelte Lebensmittelversorgung zu schätzen. Eine Sicherheit und ein Stück weit Normalität in einer Zeit, die ich nach wie vor kaum als normal empfinde. Wenn ich so darüber nachdenke, möchte ich Gott danken, dass er uns selbst in Corona-Zeiten mit allem versorgt, was wir zum Leben brauchen, weil wir ihm nicht egal sind. So lindert er die Sorgen, die ich fast schon zwangsläufig wegen der Corona-Krise habe und die sich aus ihr heraus ergeben. Dadurch wächst in mir das Vertrauen, dass wir auch diese Krise überstehen werden. Gott sei Dank! Amen.
Ihr Vikar Jan-Hendrik Eggers