Aktuelles aus den drei Gemeinden

alle Termine hier

Für ein paar Stunden den Weihnachtstrubel entrinnen und gemeinsam eine Partie Rommé oder Scrabble spielen, oder ...[...mehr]

Pastor Johannes Feisthauer

Am 1. Advent um 11 Uhr in der Lutherkirche[...mehr]

Der Gemeindebeirat entzündet am Dienstag, 3. Dezember ein Lagerfeuer im Garten des Gemeindehauses der König-Christus-Gemeinde.[...mehr]

Kinder ab dem Grundschulalter basteln mit den Teamern Weihnachtsgeschenke, lauschen Geschichten und spielen gemeinsam.[...mehr]

Gemeinsam eine Partie Rommé oder Scrabble spielen, oder ...[...mehr]

am Dienstag, 19.11.19 um 19.30 Uhr

mit anschließendem leckeren Mittagessen

Wir feiern gemeinsam in der König-Christus-Kirche. Damit wir anschließend auch eine Kleinigkeit Essen können, freuen wir uns über Beiträge zum Büffet. [...mehr]

Familie Luther lud ein und alle kamen[...mehr]

Selbstgemachtes aller Art in der LutherHütte [...mehr]

Der Männerkreis der König-Christus-Gemeinde und Pastor i. R. Teevs laden uns zu diesem besonderen Gottesdienst ein. Musikalisch werden sie vom Posaunenchor und unserem Organisten Gerhard Sattler unter[...mehr]

Gemeinsam eine Partie Rommé oder Scrabble spielen, oder ...[...mehr]

mit den Posaunenchören aus Alt-GMHütte und Herringhausen[...mehr]

Benefizveranstaltung zugunsten der Krippenkinder vom Haus der kleinen Füße am 18.10.2019 um 18 Uhr[...mehr]

In der Zwischenzeit: Alles Gute!

Jan-Hendrik Eggers

Liebe Leserinnen und Leser!

 

Außergewöhnliche Monate lagen hinter ihnen. Zu Beginn waren sie beide auf sich allein gestellt. Sie hatten wenig Kontakt nach draußen. Sie waren unsicher. Wie würden die anderen reagieren? Es war ein gemeinsames Suchen nach einem Umgang mit der Situation. Ausnahmesituation. Würden sie zusammenbleiben? Würde das Gemeinsame stark genug sein für die Zukunft? Was hatte das alles zu bedeuten? Fest stand: Sie war schwanger und er wohl eher nicht der Vater. Ein Wunder? Eher eine Herausforderung!

 

Dann noch der Brief vom Amt: Abreisen! Jeder Haushalt für sich, das würde gezählt werden. Unter zehn Personen waren sie, genaugenommen zwei oder zweieinhalb und ganz genaugenommen eher noch kein gemeinsamer Haushalt. Sie machten sich auf die Reise, vermutlich ohne Lasttier. Ihre Last trugen sie selbst. Wie es am Zielort sein würde? Sie hatten keine Ahnung. Sie mussten improvisieren, wie in den vergangenen Monaten immer wieder.

 

Dort, wo sie ankamen, war es eher kalt und eher stank es. Kein Ort für das, was vor Ihr lag: Schmerz, Schweiß, Blut. Dann ein dünner Schrei in der Nacht. Dann stille Nacht ... Die währte jedoch nur kurz. Ungebetener Besuch platzte herein. Wieder improvisieren. Viel Gerede um das Kind. Ihr Kind. Sie hörten sich das alles an, die Hirtenworte. Wie bizarr und unwirklich das Ganze doch war.

 

Aber der Stern dieses Kindes stand hoch und hell am Nachthimmel. Er sollte noch so hell scheinen, dass sich Könige auf den Weg machen würden. In seiner Nähe würden sie alle anfangen zu improvisieren, Könige wie Hirten. Sie würden anfangen, infrage zu stellen, was gerade ist. Sie würden fragen, was wirklich im Leben zählt. Sie würden neu beginnen, miteinander und mit sich selbst. Darin würde ein Königreich zum Vorschein kommen, das nicht von dieser Welt ist. Der Stern dieses Kindes würde hell scheinen in der Nacht.

 

Im Nachhinein würden die Menschen auf diese Nacht schauen und liebliche Liedchen singen vom holden Krippenglück mit lockigem Haar. Es würden Traditionen gepflegt werden, alle Jahre wieder, um all das, was in dieser Nacht geschehen sollte. Dabei hatte alles so unmöglich angefangen; vollkommen improvisiert und niemand der Beteiligten war darauf vorbereitet. Sie waren doch eigentlich noch gar nicht so weit. Es fühlte sich an wie eine Zwischenzeit. Und inmitten dieser Zwischenzeit passierte alles Gute. Ich wünsche uns allen in der Zwischenzeit: Alles Gute!

Pastor Johannes Feisthauer