Aktuelles aus den drei Gemeinden

Am vergangenen Sonntag wurde Martina Sievers-Gotthilf als Pastorin in der Altenseelsorge für unsere Region feierlich eingeführt.[...mehr]

Wir laden Sie herzlich ein zum Jubiläumskonzert am 07.10.2023.[...mehr]

Zur Begrüßung der Kita-Kinder laden wir Sie herzlich zum Familiengottesdienst ein.[...mehr]

Stefan Bruhn und Eva Gronemann laden herzlich ein.[...mehr]

Um 17 Uhr mit Pastorin Sievers-Gotthilf

Geschäfte und Kneipen in Alt-GMHütte, die es nicht mehr gibt[...mehr]

Verbringe drei tolle Tage im Gemeindehaus der König-Christus-Gemeinde vom 27.-29. Juli 2023.[...mehr]

Am ersten Tag weinte Petrus Freudentränen und am Sonntag war allerbestes Festgottesdienstwetter[...mehr]

Am 01. und 02.07. sei dabei! Und bring am besten viele liebe Menschen und einen Kuchen mit.[...mehr]

Endlich bekommen wir wieder Besuch aus unseren südafrikanischen Partnerkirchenkreisen. Vom 5. bis 22. Juni ist eine Delegation auf Einladung unseres Kirchenkreises zu Besuch. Es wird viele Möglichkeit[...mehr]

Gemeindeversammlung mit Regionalbischof Selter am 29. Juni im Rathaus[...mehr]

Wir laden Sie herzlich ein am 29.Mai um 11:00 Uhr auf der Waldbühne.[...mehr]

Wir laden Sie herzlich ein zum Open Air Gottesdienst.[...mehr]

Wir laden Sie herzlich ein am 21.Mai 2023 um 17:00 Uhr in der Auferstehungskirche.[...mehr]

Ein kleiner Bericht zur Osternacht am 09.04.2023.[...mehr]

Angedacht

Und sie holten ihre Schätze hervor…

Etwas mulmig war mir schon, als ich nach zwei Tagen Fahrt aus dem Zug stieg. Wer würde mich erwarten? Digitale Kommunikationswege gab es noch nicht und so kannte ich meine Schulaustauschpartnerin und ihre Familie nur von einem Brief, in dem sie sich mir vorgestellt hatten. Mein Französisch reichte gerade mal, um ein Baguette zu kaufen. Für die Verständigung trug ich ein kleines Wörterbuch im Rucksack.

Dann stand ich da, auf dem Bahnhof im Südwesten Frankreichs, und die gleichaltrige Agnès kam auf mich zu und begrüßte mich auf Deutsch. Was für ein Glück!

Nach ein paar Tagen besuchten wir ihre Großeltern. Auch dort wurde ich warmherzig willkommen geheißen und der Großvater sprach Deutsch mit mir. Später fragte ich ihn, wann und wie er das gelernt hätte. Er stockte, sah mich an und erzählte dann von der Zeit, die er in deutscher Kriegsgefangenschaft verbracht hatte. Unfreie Jahre seines Lebens. Verschlossene Türen. Ein aufgezwungenes Lernen der Sprache. Dennoch hatte er sie an seine Enkelin weitergegeben. Mit einem Auftrag: „Ihr müsst es anders machen als wir“, sagte er. „Wenn ihr einander kennt und miteinander sprecht, dann werdet ihr Frieden haben.“

Da saß ich, in einem kleinen französischen Wohnzimmer bei einem alten Mann, den ich gerade erst kennengelernt hatte, und fühlte mich beschenkt. Mit Vertrauen.

INKEN CHRISTIANSEN

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