Aktuelles aus den drei Gemeinden

Sie sind herzlich eingeladen![...mehr]

in der Lutherkirche jeweils um 6:30 Uhr.[...mehr]

Der neue Kirchenvorstand für unsere ev.-luth. Kirchengemeinde Georgsmarienhütte ist gewählt. Wir gratulieren herzlich![...mehr]

Am 27. Februar 2024 hat die Unabhängige Kommission ihren Abschlussbericht im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.[...mehr]

Jazz-Gottesdienst am 17.03.2024 um 17:00 Uhr in der Auferstehungskirche[...mehr]

Kräfte bündeln, Menschen in Not helfen, Nächstenliebe stärken Kooperationsvertrag in der LutherHütte geschlossen[...mehr]

die Ev. luth. Kirchengemeinde Georgsmarienhütte entsteht.[...mehr]

Überraschung kurz vor Weihnachten[...mehr]

Posaunenchor Luther[...mehr]

28.11.2023 um 19.30 Uhr

in der Lutherkirche am 10.12.23 - 17.00 Uhr Das Publikum wird zum Weihnachtschor[...mehr]

vom 15.12.-17.12.23 an der Lutherkirche Alt-GMHütte[...mehr]

Das Familienwochenende stand dieses Jahr unter dem Motto "Von blöden Ziegen, dummen Gänsen und Bauernhoftieren, die so bleiben wollen, wie sie sind".[...mehr]

... so lautet das Motto des Erntedank-Gottesdienstes am 01.10.2023 um 11.00 Uhr in der Auferstehungskirche.[...mehr]

Nach drei Jahren Entsendung endet ihre Zusammenarbeit als Coworkers mit Lifegate in Bethlehem. Im Beitrag finden Sie den letzten Rundbrief der Beiden.[...mehr]

Angedacht

Und sie holten ihre Schätze hervor…

Etwas mulmig war mir schon, als ich nach zwei Tagen Fahrt aus dem Zug stieg. Wer würde mich erwarten? Digitale Kommunikationswege gab es noch nicht und so kannte ich meine Schulaustauschpartnerin und ihre Familie nur von einem Brief, in dem sie sich mir vorgestellt hatten. Mein Französisch reichte gerade mal, um ein Baguette zu kaufen. Für die Verständigung trug ich ein kleines Wörterbuch im Rucksack.

Dann stand ich da, auf dem Bahnhof im Südwesten Frankreichs, und die gleichaltrige Agnès kam auf mich zu und begrüßte mich auf Deutsch. Was für ein Glück!

Nach ein paar Tagen besuchten wir ihre Großeltern. Auch dort wurde ich warmherzig willkommen geheißen und der Großvater sprach Deutsch mit mir. Später fragte ich ihn, wann und wie er das gelernt hätte. Er stockte, sah mich an und erzählte dann von der Zeit, die er in deutscher Kriegsgefangenschaft verbracht hatte. Unfreie Jahre seines Lebens. Verschlossene Türen. Ein aufgezwungenes Lernen der Sprache. Dennoch hatte er sie an seine Enkelin weitergegeben. Mit einem Auftrag: „Ihr müsst es anders machen als wir“, sagte er. „Wenn ihr einander kennt und miteinander sprecht, dann werdet ihr Frieden haben.“

Da saß ich, in einem kleinen französischen Wohnzimmer bei einem alten Mann, den ich gerade erst kennengelernt hatte, und fühlte mich beschenkt. Mit Vertrauen.

INKEN CHRISTIANSEN

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