Aktuelles aus den drei Gemeinden

Kochen, basteln, spielen und mehr für Kinder von der 1.-4. Klasse[...mehr]

Wir laden Sie herzlich ein![...mehr]

der 1. Preis wurde Bewohnerinnen unseres Paul-Gerhardt-Heimes überreicht[...mehr]

vom 25.10.-27.10.2024 in Rödinghausen.[...mehr]

Fünfmal diakonisch ausgezeichnet Fünf Initiativen werden Anfang September mit dem Doris-Janssen-Reschke-Diakoniepreis für ihr herausragendes Engagement ausgezeichnet. Alle zwei Jahre lobt die Diakon[...mehr]

Die Einladung richtet sich an betroffene sexualisierter Gewalt.[...mehr]

Georgsmarienhütte, 19.6.2024. Landesbischof Meister geht in Oesede den dunklen Spuren der Vergangenheit nach. Was bedeutet es für eine Kirchengemeinde wie Oesede mit mehrfachem sexuellem Missbrauch[...mehr]

Stellungnahme des Kirchenvorstandes und des Pfarramtes der evangelischen Kirche Georgsmarienhütte zur juristischen und sozialwissenschaftlichen Studie über die sexualisierte Gewalt in den 1970er J[...mehr]

Leider mussten wir 5 Kirchenvorsteher*innen verabschieden. Es freut uns aber einige neue Gesichter im Kirchenvorstand begrüßen zu dürfen.[...mehr]

... am 24.05.2024 von 14:00 - 16:00 Uhr![...mehr]

am 20.05.2024 auf der Waldbühne mit Posaunenchören.[...mehr]

am 16.05.2024 ab 15:30 Uhr mit buntem Kinderprogramm[...mehr]

An den nächsten drei Wochenenden finden in unseren drei Kirchen in Georgsmarienhütte die diesjährigen Konfirmationen statt.[...mehr]

Schauen Sie doch mal an der Kirchstraße vorbei ...[...mehr]

Sie sind herzlich eingeladen zu unseren Oster-Gottesdiensten![...mehr]

Angedacht

Und sie holten ihre Schätze hervor…

Etwas mulmig war mir schon, als ich nach zwei Tagen Fahrt aus dem Zug stieg. Wer würde mich erwarten? Digitale Kommunikationswege gab es noch nicht und so kannte ich meine Schulaustauschpartnerin und ihre Familie nur von einem Brief, in dem sie sich mir vorgestellt hatten. Mein Französisch reichte gerade mal, um ein Baguette zu kaufen. Für die Verständigung trug ich ein kleines Wörterbuch im Rucksack.

Dann stand ich da, auf dem Bahnhof im Südwesten Frankreichs, und die gleichaltrige Agnès kam auf mich zu und begrüßte mich auf Deutsch. Was für ein Glück!

Nach ein paar Tagen besuchten wir ihre Großeltern. Auch dort wurde ich warmherzig willkommen geheißen und der Großvater sprach Deutsch mit mir. Später fragte ich ihn, wann und wie er das gelernt hätte. Er stockte, sah mich an und erzählte dann von der Zeit, die er in deutscher Kriegsgefangenschaft verbracht hatte. Unfreie Jahre seines Lebens. Verschlossene Türen. Ein aufgezwungenes Lernen der Sprache. Dennoch hatte er sie an seine Enkelin weitergegeben. Mit einem Auftrag: „Ihr müsst es anders machen als wir“, sagte er. „Wenn ihr einander kennt und miteinander sprecht, dann werdet ihr Frieden haben.“

Da saß ich, in einem kleinen französischen Wohnzimmer bei einem alten Mann, den ich gerade erst kennengelernt hatte, und fühlte mich beschenkt. Mit Vertrauen.

INKEN CHRISTIANSEN

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