Aktuelles aus den drei Gemeinden

Am Reformationstag, 31.10.15 um 18.00 Uhr findet ein gemeinsamer Gottesdienst der drei Gemeinden in der König-Christus Kirche statt. Gastprediger ist der neue Superintendent des Kirchenkreises Melle-G[...mehr]

Veranstaltungsreihe zum Thema: Was macht das Leben lebenswert?[...mehr]

Unsere neuen Kerzen für den Krabbelgottesdienst sind da und sie wurden im letzten Krabbelgottesdienst eingeweiht.[...mehr]

Am Freitag 11. September 2015 von 16 bis 17.30 Uhr in der Auferstehungskirche. Es wird Angebote für Große und Kleine geben, Zeit zum Basteln, Singen, Klönen, Hören von Geschichten – Zeit zum Zeit habe[...mehr]

Der ökumenische Gottesdienst zur Oeseder Kirmes auf dem Autoscooter der Familie Tovar  findet am 27. September 2015 um 12.00 Uhr statt.  Es hält Pastor Rainer Kloppenburg die Predigt. D[...mehr]

Haus Ascheloh[...mehr]

Predigtreihe zum Vater Unser[...mehr]

Lieder und Texte in der Sommerkirche[...mehr]

Zugunsten der ankommenden Flüchtlinge[...mehr]

Samstag 20. Juni 2015[...mehr]

Seit 1996 gibt es sie, die monatlich jeweils um 18 Uhr stattfindenden ökumenischen Andachten mit den mehrstimmigen Gesängen aus Taizé. Sie erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Im Mittelpunkt[...mehr]

Begreift Ihr meine Liebe?[...mehr]

Treffen jeweils um 16 Uhr in der Auferstehungskirche Kloster Oesede[...mehr]

Nach über einjähriger Konzertpause haben die Bläserinnen und Bläser wieder ein abwechslungsreiches Programm eingeübt und werden dieses an zwei Terminen der Öffentlichkeit präsentieren.[...mehr]

Nach über einjähriger Konzertpause haben die Bläserinnen und Bläser nun ein neues Programm einstudiert.[...mehr]

In der Zwischenzeit: Alles Gute!

Jan-Hendrik Eggers

Liebe Leserinnen und Leser!

 

Außergewöhnliche Monate lagen hinter ihnen. Zu Beginn waren sie beide auf sich allein gestellt. Sie hatten wenig Kontakt nach draußen. Sie waren unsicher. Wie würden die anderen reagieren? Es war ein gemeinsames Suchen nach einem Umgang mit der Situation. Ausnahmesituation. Würden sie zusammenbleiben? Würde das Gemeinsame stark genug sein für die Zukunft? Was hatte das alles zu bedeuten? Fest stand: Sie war schwanger und er wohl eher nicht der Vater. Ein Wunder? Eher eine Herausforderung!

 

Dann noch der Brief vom Amt: Abreisen! Jeder Haushalt für sich, das würde gezählt werden. Unter zehn Personen waren sie, genaugenommen zwei oder zweieinhalb und ganz genaugenommen eher noch kein gemeinsamer Haushalt. Sie machten sich auf die Reise, vermutlich ohne Lasttier. Ihre Last trugen sie selbst. Wie es am Zielort sein würde? Sie hatten keine Ahnung. Sie mussten improvisieren, wie in den vergangenen Monaten immer wieder.

 

Dort, wo sie ankamen, war es eher kalt und eher stank es. Kein Ort für das, was vor Ihr lag: Schmerz, Schweiß, Blut. Dann ein dünner Schrei in der Nacht. Dann stille Nacht ... Die währte jedoch nur kurz. Ungebetener Besuch platzte herein. Wieder improvisieren. Viel Gerede um das Kind. Ihr Kind. Sie hörten sich das alles an, die Hirtenworte. Wie bizarr und unwirklich das Ganze doch war.

 

Aber der Stern dieses Kindes stand hoch und hell am Nachthimmel. Er sollte noch so hell scheinen, dass sich Könige auf den Weg machen würden. In seiner Nähe würden sie alle anfangen zu improvisieren, Könige wie Hirten. Sie würden anfangen, infrage zu stellen, was gerade ist. Sie würden fragen, was wirklich im Leben zählt. Sie würden neu beginnen, miteinander und mit sich selbst. Darin würde ein Königreich zum Vorschein kommen, das nicht von dieser Welt ist. Der Stern dieses Kindes würde hell scheinen in der Nacht.

 

Im Nachhinein würden die Menschen auf diese Nacht schauen und liebliche Liedchen singen vom holden Krippenglück mit lockigem Haar. Es würden Traditionen gepflegt werden, alle Jahre wieder, um all das, was in dieser Nacht geschehen sollte. Dabei hatte alles so unmöglich angefangen; vollkommen improvisiert und niemand der Beteiligten war darauf vorbereitet. Sie waren doch eigentlich noch gar nicht so weit. Es fühlte sich an wie eine Zwischenzeit. Und inmitten dieser Zwischenzeit passierte alles Gute. Ich wünsche uns allen in der Zwischenzeit: Alles Gute!

Pastor Johannes Feisthauer