Aktuelles aus den drei Gemeinden

Alle drei Kirchengemeinden öffnen ihre Türen an den Adventswochenenden. Viele engagierte Menschen machen dies möglich und haben sich so einiges überlegt...[...mehr]

KV-Mitglied Susanne Meier-Wiedenbach setzt sich für Menschen in Not ein[...mehr]

Auch in diesem Jahr wollen wir zusammen kleine Geschenke basteln. Natürlich nur in kleinen Gruppen und mit entsprechendem Abstand ...[...mehr]

Laterne, Laterne[...mehr]

Aufgrund der neuen Corona-Schutzmaßnahmen können wir den für den 14. November geplanten Friedhofaktionstag nicht durchführen. Im Frühjahr 2021 wollen wir einen neuen Anlauf nehmen. Über den neuen Term[...mehr]

Die für November geplanten Vortragsveranstaltungen rund um das Thema Vorsorge müssen leider wegen der aktuellen Corona-Lage ausfallen.[...mehr]

Tag der offenen Tür am 26.10.20 abgesagt[...mehr]

Offene Tür im Haus der kleinen Füße am 24. Oktober 2020[...mehr]

Im Diakonie-Gottesdienst am 6. September würdigte Superintendent Hannes Meyer-ten Thoren das Engagment von Ehrenamtlichen in Diakonie und Kirche. Bürgermeister*In aus GMHütte und Bissendorf gratulier[...mehr]

Natürlich erinnern[...mehr]

Unsere Partner*innen in Südafrika danken für die Unterstützung durch die zahlreichen Spenden und die Gebeten und den Austausch. Sie berichten über die aktuelle Lage vor Ort.[...mehr]

Nach der "Corona-Pause" findet das Trauercafé zum ersten Mal wieder am Dienstag, 29. September um 19 Uhr in der Klosterdiele in Kloster Oesede statt.[...mehr]

Ein Gottesdienst zum Mitreden gestalten Superintendent Johannes Meyer-ten Thoren und Pastorin i. R. Doris Schmidtke am Sonntag, 6. September um 11 Uhr in/an der Lutherkirche.[...mehr]

Sandra Ludwig erhält Gesamtleitung von Kita und Familienzentrum[...mehr]

Liebe Eltern, nun werde ich zu diesem Kita-Jahr die Leitung vom Haus der kleinen Füße übernehmen und ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe! Mein Name ist Sandra Ludwig, ich bin 43 Jahre alt u[...mehr]

In der Zwischenzeit: Alles Gute!

Jan-Hendrik Eggers

Liebe Leserinnen und Leser!

 

Außergewöhnliche Monate lagen hinter ihnen. Zu Beginn waren sie beide auf sich allein gestellt. Sie hatten wenig Kontakt nach draußen. Sie waren unsicher. Wie würden die anderen reagieren? Es war ein gemeinsames Suchen nach einem Umgang mit der Situation. Ausnahmesituation. Würden sie zusammenbleiben? Würde das Gemeinsame stark genug sein für die Zukunft? Was hatte das alles zu bedeuten? Fest stand: Sie war schwanger und er wohl eher nicht der Vater. Ein Wunder? Eher eine Herausforderung!

 

Dann noch der Brief vom Amt: Abreisen! Jeder Haushalt für sich, das würde gezählt werden. Unter zehn Personen waren sie, genaugenommen zwei oder zweieinhalb und ganz genaugenommen eher noch kein gemeinsamer Haushalt. Sie machten sich auf die Reise, vermutlich ohne Lasttier. Ihre Last trugen sie selbst. Wie es am Zielort sein würde? Sie hatten keine Ahnung. Sie mussten improvisieren, wie in den vergangenen Monaten immer wieder.

 

Dort, wo sie ankamen, war es eher kalt und eher stank es. Kein Ort für das, was vor Ihr lag: Schmerz, Schweiß, Blut. Dann ein dünner Schrei in der Nacht. Dann stille Nacht ... Die währte jedoch nur kurz. Ungebetener Besuch platzte herein. Wieder improvisieren. Viel Gerede um das Kind. Ihr Kind. Sie hörten sich das alles an, die Hirtenworte. Wie bizarr und unwirklich das Ganze doch war.

 

Aber der Stern dieses Kindes stand hoch und hell am Nachthimmel. Er sollte noch so hell scheinen, dass sich Könige auf den Weg machen würden. In seiner Nähe würden sie alle anfangen zu improvisieren, Könige wie Hirten. Sie würden anfangen, infrage zu stellen, was gerade ist. Sie würden fragen, was wirklich im Leben zählt. Sie würden neu beginnen, miteinander und mit sich selbst. Darin würde ein Königreich zum Vorschein kommen, das nicht von dieser Welt ist. Der Stern dieses Kindes würde hell scheinen in der Nacht.

 

Im Nachhinein würden die Menschen auf diese Nacht schauen und liebliche Liedchen singen vom holden Krippenglück mit lockigem Haar. Es würden Traditionen gepflegt werden, alle Jahre wieder, um all das, was in dieser Nacht geschehen sollte. Dabei hatte alles so unmöglich angefangen; vollkommen improvisiert und niemand der Beteiligten war darauf vorbereitet. Sie waren doch eigentlich noch gar nicht so weit. Es fühlte sich an wie eine Zwischenzeit. Und inmitten dieser Zwischenzeit passierte alles Gute. Ich wünsche uns allen in der Zwischenzeit: Alles Gute!

Pastor Johannes Feisthauer