Aktuelles aus den drei Gemeinden

Im Moment scheint vieles anders und ungewohnt. Wie schön, dass es auch in diesem Jahr eine Jahreslosung gibt.[...mehr]

So wie im jeden Jahr feiern wir die 'Woche zur Einheit der Christen' mit einem ökumenischen Gottesdienst. In diesem Jahr natürlich etwas anders.[...mehr]

Bei den Gottesdiensten hat es einige Änderungen gegenüber den Angaben in den Weihnachts-KONTAKTEN gegeben.[...mehr]

Diese Aussage Davids kommt Vikar Jan-Hendrik Eggers in den Sinn, als er sich Gedanken zum Jahreswechsel macht.[...mehr]

Wie traditionell üblich soll es auch in diesem Jahr einen gemeinsamen Jahresabschluss-Gottesdienst der katholischen und evangelischen Gemeinden in Georgsmarienhütte geben.[...mehr]

Weihnachtstüten

Im Auftrag der ev-luth. Auferstehungsgemeinde Kloster Oesede/Harderberg haben Jutta Olbricht und Hille Wruck Weihnachtstüten für Gemeindemitglieder, die im Haus Amare leben, gebracht. Fünf Tüten ging[...mehr]

... diese Worte würden bestimmt viele von uns im Moment gerne von einem Engel hören.[...mehr]

Anmeldungen zum Heiligabend sind nun nicht mehr möglich. Für die weiteren Gottesdienste in der Weihnachtszeit ist bis zum Vortag noch eine Anmeldung möglich.[...mehr]

Ein ganz besonderen Gottesdienst zum Heiligabend gibt es in diesem Jahr online...[...mehr]

Ein Moment zur Ruhe kommen und sich einlassen auf den Advent (lateinisch adventus - Ankunft). [...mehr]

Nach der aktuellen Handlungsempfehlung der Landeskirche vom 16. Dezember können wir unsere Gottesdienste am Heilig Abend und in der Weihnachtszeit wie geplant feiern.[...mehr]

neue Heimfürsprecherinnen in HAK und PGH starten mit einer tollen Aktion[...mehr]

Ab Januar informieren Sandra Ludwig und ihr Team die Eltern mit der Kita-Info-App. Nachrichten und Termine erhalten die Eltern kostenlos und ohne lästige Werbung direkt auf ihr Smartphone. Damit pro[...mehr]

im Haus der kleinen Füße[...mehr]

Entdecke unsere Stadt mal ganz neu auf einem Spaziergang entlang der Adventsfenster vom 5. bis 20. Dezember.[...mehr]

In der Zwischenzeit: Alles Gute!

Jan-Hendrik Eggers

Liebe Leserinnen und Leser!

 

Außergewöhnliche Monate lagen hinter ihnen. Zu Beginn waren sie beide auf sich allein gestellt. Sie hatten wenig Kontakt nach draußen. Sie waren unsicher. Wie würden die anderen reagieren? Es war ein gemeinsames Suchen nach einem Umgang mit der Situation. Ausnahmesituation. Würden sie zusammenbleiben? Würde das Gemeinsame stark genug sein für die Zukunft? Was hatte das alles zu bedeuten? Fest stand: Sie war schwanger und er wohl eher nicht der Vater. Ein Wunder? Eher eine Herausforderung!

 

Dann noch der Brief vom Amt: Abreisen! Jeder Haushalt für sich, das würde gezählt werden. Unter zehn Personen waren sie, genaugenommen zwei oder zweieinhalb und ganz genaugenommen eher noch kein gemeinsamer Haushalt. Sie machten sich auf die Reise, vermutlich ohne Lasttier. Ihre Last trugen sie selbst. Wie es am Zielort sein würde? Sie hatten keine Ahnung. Sie mussten improvisieren, wie in den vergangenen Monaten immer wieder.

 

Dort, wo sie ankamen, war es eher kalt und eher stank es. Kein Ort für das, was vor Ihr lag: Schmerz, Schweiß, Blut. Dann ein dünner Schrei in der Nacht. Dann stille Nacht ... Die währte jedoch nur kurz. Ungebetener Besuch platzte herein. Wieder improvisieren. Viel Gerede um das Kind. Ihr Kind. Sie hörten sich das alles an, die Hirtenworte. Wie bizarr und unwirklich das Ganze doch war.

 

Aber der Stern dieses Kindes stand hoch und hell am Nachthimmel. Er sollte noch so hell scheinen, dass sich Könige auf den Weg machen würden. In seiner Nähe würden sie alle anfangen zu improvisieren, Könige wie Hirten. Sie würden anfangen, infrage zu stellen, was gerade ist. Sie würden fragen, was wirklich im Leben zählt. Sie würden neu beginnen, miteinander und mit sich selbst. Darin würde ein Königreich zum Vorschein kommen, das nicht von dieser Welt ist. Der Stern dieses Kindes würde hell scheinen in der Nacht.

 

Im Nachhinein würden die Menschen auf diese Nacht schauen und liebliche Liedchen singen vom holden Krippenglück mit lockigem Haar. Es würden Traditionen gepflegt werden, alle Jahre wieder, um all das, was in dieser Nacht geschehen sollte. Dabei hatte alles so unmöglich angefangen; vollkommen improvisiert und niemand der Beteiligten war darauf vorbereitet. Sie waren doch eigentlich noch gar nicht so weit. Es fühlte sich an wie eine Zwischenzeit. Und inmitten dieser Zwischenzeit passierte alles Gute. Ich wünsche uns allen in der Zwischenzeit: Alles Gute!

Pastor Johannes Feisthauer