Aktuelles aus den drei Gemeinden

Klosterdiele Kloster Oesede[...mehr]

Saitenspringer-Band

Für das Kinder- und Jugenshospiz „Joshuas Engelreich“ am 9. November[...mehr]

15.September 2019 11 Uhr[...mehr]

Erntedankgottesdienst 6. Oktober 2019 11 Uhr[...mehr]

Freitags 16 Uhr Auferstehungskirche Kloster Oesede[...mehr]

Vom 25. bis 27. Oktober[...mehr]

Donnerstag, 29. August | 18 Uhr | Bad Laer, Thieplatz. Gemeinsam Essen in angenehmer Gesellschaft an einem lauen Spätsommerabend in schönem Ambiente und gleichzeit noch etwas für andere tun. Bist du d[...mehr]

Derzeit findet wieder die jährliche Konfirmandenfreizeit auf der schönen Insel Borkum statt. Die Teamer und Hauptamtlichen haben im Voraus ein tolles Programm für die Konfirmanden zusammengestellt. [...mehr]

am 23.Juni im Gemeindehaus der Auferstehungskirche[...mehr]

Gemeinsam eine Partie Rommé oder Scrabble spielen, oder ...[...mehr]

Am 15.Juni 19 Uhr und 16.Juni 10 Uhr[...mehr]

Tag der offenen Tür am 27.04.19 - ein voller Erfolg[...mehr]

Haus der kleinen Füße sucht eine Sozialassistentin und eine Vertretungskraft[...mehr]

Gemeinsam eine Partie Rommé oder Scrabble spielen, oder ...[...mehr]

Tischabendmahl Gründonnerstag

Gründonnerstag in der Auferstehungskirche Kloster Oesede[...mehr]

Echo zwischen den Jahren

Pastor Johannes Feisthauer

Pastor Johannes Feisthauer

Die Zeit zwischen Advent und Neujahr ist eine ganz besondere Zeit. Oft hallen die Ereignisse des vergangenen Jahres hier noch einmal nach. Wie ein Echo zieht all das Erlebte noch einmal vorbei und bringt diese Zeit in besonderer Weise zum Klingen. Manches verstummt vielleicht schnell und verliert sich im klaren Winterwind. Anderes verstärkt sich in der Rückschau, baut sich auf, wie zwischen Bergen, und dröhnt in den Ohren. Der isländische Film „Bergmál“ (auf Englisch „Echo“) von Rúnar Rúnarsson spielt genau in dieser Zeit. In 56 Szenen wirft er einen unkommentierten Blick auf das, was Menschen in den Wochen rund um Weihnachten erleben und bewegt. Ein Gesellschaftsmosaik entsteht. Realistisch und nüchtern, beinahe wie eine Dokumentation: Persönliche Schicksale flackern auf. Jede Szene ist ein kleines, ausdrucksstarkes Fenster in eine ganze Lebensgeschichte. Manchmal höchst dramatisch, dann wieder scheinbar banal, zeigt der Film Menschen in Beziehungen und Nicht-Beziehungen, gesellschaftliche Missstände und Durchbrechungen des Gewöhnlichen. Die Bilder des Films „Echo“ hallen auch bei mir noch nach. Bei den Nordischen Filmtagen in Lübeck – Ende Oktober – durfte ich diesen Film als Mitglied der internationalen kirchlichen Film-Jury (Interfilm) sehen. Am Ende gewann er unseren Filmpreis. „Der Film erinnert daran, dass jeder Mensch Beziehung, Verständnis, Vergebung und Liebe braucht“, schreiben wir zur Begründung. Die Sehnsucht nach diesen Gütern ist in der Zeit zwischen den Jahren vielleicht besonders stark. Erwartungsvoll blicken wir im Advent auf Weihnachten. Erinnerungen werden abgeglichen mit Vorstellungen, Sehnsüchten und Wünschen, wie Weihnachten dieses Jahr werden soll – oder wie auch nicht. Wir suchen unseren Nachthimmel ab nach dem Stern aus der Weihnachtsgeschichte. Wir sehnen uns nach Licht, nach Wärme und erfüllter Zeit. Bilder und Erinnerungen hallen nach. Eine der letzten Szenen im Film „Echo“ spielt im Kreißsaal. Ein Kind wird geboren. Scheinbar beiläufig reiht sich dieses Ereignis in die vielen anderen Szenen des Films ein. Erst im Nachgang – wie ein Echo, das lange nachklingt – wird die eigentliche Größe des Moments ersichtlich. Das Kind im Kreisßsaal wird zu einem Hoffnungsbild inmitten all der anderen menschlichen Alltagsgeschichten, und der Blick auf Weihnachten öffnet sich neu. Ich wünsche Ihnen und uns allen eine schöne und erfüllte Advents- und Weihnachtszeit, Zeiten und Momente, in denen vor allem die positiven Erinnerungen nachklingen und die Hoffnungsbilder unseres Lebens Resonanz bekommen.
Ihr Pastor Johannes Feisthauer