Aktuelles aus den drei Gemeinden

mit anschließendem leckeren Mittagessen

am Dienstag, 19.11.19 um 19.30 Uhr

Wir feiern gemeinsam in der König-Christus-Kirche. Damit wir anschließend auch eine Kleinigkeit Essen können, freuen wir uns über Beiträge zum Büffet. [...mehr]

Familie Luther lud ein und alle kamen[...mehr]

Selbstgemachtes aller Art in der LutherHütte [...mehr]

Die Bürgermeisterin Dagmar Bahlo lädt alle Seniorinnen und Senioren, die 70 Jahre und älter sind, zu einem geselligen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen mit einem kleinen Programm und anschließender M[...mehr]

Der Männerkreis der König-Christus-Gemeinde und Pastor i. R. Teevs laden uns zu diesem besonderen Gottesdienst ein. Musikalisch werden sie vom Posaunenchor und unserem Organisten Gerhard Sattler unter[...mehr]

Gemeinsam eine Partie Rommé oder Scrabble spielen, oder ...[...mehr]

mit den Posaunenchören aus Alt-GMHütte und Herringhausen[...mehr]

Benefizveranstaltung zugunsten der Krippenkinder vom Haus der kleinen Füße am 18.10.2019 um 18 Uhr[...mehr]

Klosterdiele Kloster Oesede[...mehr]

Saitenspringer-Band

Für das Kinder- und Jugenshospiz „Joshuas Engelreich“ am 9. November[...mehr]

15.September 2019 11 Uhr[...mehr]

Erntedankgottesdienst 6. Oktober 2019 11 Uhr[...mehr]

Freitags 16 Uhr Auferstehungskirche Kloster Oesede[...mehr]

Alles gut

Birgit Klostermeier  Landessuperintendentin für den Sprengel Osnabrück

Birgit Klostermeier Landessuperintendentin für den Sprengel Osnabrück

Früher sagte man, wenn einer einen aus Versehen angerempelt hatte und um Entschuldigung bat, „Bitte“ oder großzügiger: „Macht nix“. Heute sagt man: „Alles ist gut“ oder auch „Alles gut“. „Und Gott sah an, alles was er geschaffen hatte, und siehe, es war sehr gut“, schildert die Bibel. Die Erde dreht sich und wir auf ihr und mit ihr. Die Sonne geht am Morgen auf hinter den Häusern im Osten und so beginnt der Tag. So wie die Nacht heraufzieht, wenn sie Richtung Westen hinter den Feldern untergeht. Regen und Wind und Trockenheit. Frühjahr, Sommer, Herbst, Winter. Jedes Jahr. Werden und Vergehen. Ruhen und Wachsen. Die Saat und das Brot. Wir leben mit der Natur und sie in uns. „Und Gott sah an, alles was er geschaffen hatte, und siehe, es war sehr gut“, schildert die Bibel, bevor sie dann allerdings vom Sündenfall erzählt. Nichts ist gut mit unserem Klima. Wir erleben klimatische  Veränderungen, die nicht Schöpfung oder Schicksal, sondern vom Menschen gemacht sind. Wer der eigenen Erfahrung oder den Klimaforschern glaubt, ahnt, dass wir den Klimawandel nicht mehr aufhalten können. Wir können ihn verlangsamen und versuchen, Schlimmeres zu verhindern. In diesem Jahr können wir Erntedank nicht feiern, ohne zugleich „Fridays for Future“ vor Augen haben. Jugendliche und Kinder erinnern die Erwachsenen an ihre Verantwortung, für diese Erde zu sorgen. Erntedank erinnert uns auch. An das Gute im Rhythmus der Natur und im Zusammenspiel von Frucht und menschlicher Arbeit. An das Wunder, wie die Weitergabe des Lebens von Generation zu Generation geschieht. An die Größe, die darin liegt, wenn Menschen Lebens-Mittel teilen. „Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danken empfangen wird“ (1. Timotheus 4,4). Alles beginnt damit, zu danken. Für den Reichtum dieser Erde und für den Reichtum menschlicher Fähigkeiten, diese Welt gut gestalten und bewahren zu können. Für die Hoffnung, dass wir Menschenkinder gemeinsam Lösungen finden werden. Für den Mut zu handeln. Alles beginnt im Dank. Und führt in die Bitte. Mich berührt, wie verschieden wir auf der Welt bitten - und darin zusammenkommen: „Guter Gott, das Brot ist der Himmel. Wie wir den Himmel nicht alleine haben können, müssen wir das Brot mit den anderen teilen. Das Brot ist der Himmel. Wie der Anblick der Sterne am Himmel allen gemeinsam ist, so müssen wir das Brot mit den anderen zusammen essen. Das Brot ist der Himmel. Das Brot muss man teilen. Gib uns Brot, hilf uns teilen“ (Korea). „Jesus, Du bist zu Zachäus gegangen, um mit ihm zu essen. Jetzt wissen wir: Wenn wir gemeinsam essen, werden wir Freunde sein. Segne unser Essen und unsere Tischgemeinschaft“ (Ozeanien). „Gott, Du Quelle alles Guten, Du Spender allen Segens. Lass uns dankbar essen und trinken, damit wir Kraft haben, Gutes zu tun“ (Afrika).
Birgit Klostermeier Landessuperintendentin für den Sprengel Osnabrück